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AXA Chance Invest

ISIN DE0009789453

Letzter NAV 71,6500 EUR as of 06.04.20

Überblick

Investitionsziele

Anlageziel des Fonds ist es, gute Ertrags- und Wachstumsaussichten unter Berücksichtigung eines überdurchschnittlichen Risikoprofils miteinander zu verbinden. Die Anlagen erfolgen somit mit einer stärkeren Betonung der Wachstums- als der Ertragskomponente. Um dies zu erreichen, legt der chancenorientierte Dachfonds sowohl in Renten- als auch in Aktienfonds an. Der Anteil der Anlagen in Aktienfonds darf hierbei nicht weniger als 51% des Wertes des Fonds ausmachen. Der Anteil der Anlagen in Kapitalbeteiligungen im Sinne des §2 Abs. 8 Investmentsteuergesetz muss mindestens 51% betragen. Hinsichtlich der Anlageschwerpunkte der Zielfonds bestehen keine geographischen Restriktionen. Zielfonds mit einem Anlageschwerpunkt in Rohstoffindices sowie Geldmarktanlagen ergänzen das Portfolio. Zudem investiert der Fonds hauptsächlich in Zielfonds der AXA Investment Managers Gruppe. Der Fonds setzt Finanzinstrumente, deren Wert - nicht notwendig 1:1 - von der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte abhängt, z.B. eines Wertpapiers, Indexes oder Zinssatzes (sog. Derivat), zu Anlage- und Absicherungszwecken im Zuge der Umsetzung der Anlagestrategie zur Erreichung des Anlageziels ein.

Risiko

SRRI Maßstab

1 2 3 4 SRRI Value 5 6 7

Die Risikostufe wird anhand der Wertentwicklung in der Vergangenheit berechnet. Wir weisen darauf hin, dass Performanceergebnisse der Vergangenheit keine Rückschlüsse auf zukünftige Performanceentwicklungen zulassen. Die Risikostufe dieses Fonds ist nicht garantiert und kann sich im Laufe der Zeit verändern. Die niedrigste Kategorie bedeutet nicht „ohne Risiko".

SRRI zweite Ausführung

Das Kapital des OGAW ist nicht garantiert. Er investiert auf Märkten und/oder greift auf Techniken oder Instrumente zurück, die sowohl steigen als auch fallen können, was Gewinne oder Verluste zur Folge haben kann.

SRRI zusätzliches Risiko

Kontrahentenrisiko: Risiko, dass ein Kontrahent des Fonds ausfällt oder insolvent wird, so dass ein Zahlungs- oder Lieferausfall möglich ist. Operatives Risiko: Risiko, dass operative Prozesse, einschließlich Prozesse in Zusammenhang mit der Verwahrung von Vermögenswerten, ausfallen, so dass Verluste möglich sind. Liquiditätsrisiko: Risiko, dass Schwierigkeiten beim Kauf oder Verkauf von Vermögenswerten des Fonds auftreten. Auswirkungen von Techniken wie z. B. Derivaten: Gewisse Managementtechniken sind mit spezifischen Risiken wie z. B. Liquiditäts-, Kredit- und Kontrahentenrisiken, Risiken in Zusammenhang mit Basiswerten, rechtlichen, bewertungsmäßigen und operativen Risiken verbunden. Aus dem Einsatz dieser Techniken kann außerdem ein Hebeleffekt entstehen, der eine verstärkende Wirkung von Marktbewegungen auf den Fonds zur Folge haben und erhebliche Verlustrisiken herbeiführen kann.

Investment-Horizont

Empfehlung: Dieser Fonds ist unter Umständen für Anleger nicht geeignet, die ihr Geld innerhalb eines Zeitraums von sieben Jahren aus dem Fonds wieder zurückziehen wollen.

Wichtige Dokumente

Fund manager comment : 29.02.20

Der Februar wurde von der Entwicklung der Covid-19-Epidemie dominiert. Trotz der Eindämmungsmaßnahmen in China wurden Mitte Februar neue Ausbrüche in Südkorea, im Iran und in Italien identifiziert. Dadurch stieg die Furcht vor einer weltweiten Pandemie und einer globalen Rezession. In den USA war die Zahl der infizierten Menschen immer noch sehr niedrig. Der teilweise Stillstand der Aktivität in China schlägt sich allmählich in den jüngsten Umfrageergebnissen nieder. Die Vorabschätzungen der Einkaufsmanagerindizes für den Februar zeigten einen Rückgang im Fertigungs- (50,8) und im Dienstleistungssektor (49,4) auf. Die US-Notenbank kündigte an, dass sie im Falle eines bedeutenden Schocks Maßnahmen ergreifen werde. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell sagte in seiner jüngsten Rede, die Zentralbank werde „ihre verfügbaren Instrumente einsetzen, um die Wirtschaft zu unterstützen“. Bei den Vorwahlen der Demokraten ist immer noch schwer zu sagen, wen die Partei als Präsidentschaftskandidaten aufstellen wird. Ein Duell zwischen Trump und Sanders scheint das plausibelste Szenario, sofern Joe Biden in den kommenden Wochen kein Comeback gelingt, das ihn an die Spitze der Demokratischen Partei bringt. Die Eurozone konnte der Ausbreitung des Virus nicht entgehen. Italien ist mit rund 1700 am schwersten betroffen. Die jüngsten Unternehmensumfragen verschleiern die zunehmende Besorgnis über die wirtschaftlichen Aussichten. So erholte sich der deutsche Einkaufsmanagerindex auf ein 13-Monats-Hoch. Doch aus den Detaildaten ging hervor, dass der Anstieg auf längere Lieferzeiten infolge der Unterbrechung der Aktivität in China zurückzuführen war. Einen weiteren Beleg für diesen Trend lieferte der Rückgang der neuen Exportaufträge auf ein Drei-Monats-Tief. Die EU-Mitgliedsländer trafen sich unterdessen, um den Haushalt für 2021 bis 2027 zu verabschieden. Dabei kam es jedoch zu keiner Einigung, insbesondere über die Zusammensetzung des britischen Beitrags (EUR 60-75 Mrd.). Auf der nationalen Ebene blieb die italienische Politik sehr volatil, während die politische Szene in Deutschland komplexer wird. Für ohnehin schon wackelige Regierungen ist die Bewältigung der Coronavirus-Krise eine weitere Belastung, insbesondere in Italien. In Großbritannien blieb das BIP im 4. Quartal unverändert (+0,0 %). Dies war hauptsächlich auf den Rückgang der Aktivität im Fertigungssektor zurückzuführen, aber auch auf das schwächste Wachstum im Dienstleistungssektor seit fast einem Jahrzehnt (+0,1 %). Aus den jüngsten Umfragen geht offenbar ein Rückgang der Unsicherheit über den Brexit hervor. Wir können diesen Optimismus allerdings nicht teilen. Die Entschlossenheit der Regierung, die Übergangsphase mit der EU in diesem Jahr zu beenden, erscheint sehr fragwürdig. Daher besteht das Risiko eines harten Brexit weiter. Die Bank of England ließ ihren Leitzins bei ihrer jüngsten Sitzung unverändert. In China betrafen die Nachrichten im Februar natürlich hauptsächlich die Ausbreitung des Coronavirus. Die Zahl der Fälle explodierte von 10.000 zu Beginn des Monats auf derzeit rund 80.000. Später begann die tägliche Zahl der neuen Fälle zwar zu sinken. Doch die Wirtschaftsaktivität blieb gestört und die Rückkehr zu einer „normalen“ Lage wird voraussichtlich noch einige Wochen auf sich warten lassen. Die Quarantäne ganzer Städte hatte bedeutende Auswirkungen auf die Nachfrage, aber auch auf die Produktion. Die Regierung kündigte entschlossene Maßnahmen an, um die Wirtschaft wiederzubeleben: vorgezogene Staatsaufträge, Steuersenkungen, staatliche Subventionen für geschädigte Sektoren. Die People's Bank of China koordinierte ihre Maßnahmen mit einer Senkung der Mindestreservequoten und massiven Liquiditätsspritzen zur Entlastung des Finanzsystems. Das japanische BIP schrumpfte im 4. Quartal im Quartalsvergleich annualisiert um 6,3 %. Da die Ursache dieses Rückgangs bekannt ist und normalerweise als Einmaleffekt (Umsatzsteuererhöhung und Taifun) angesehen werden könnte, hätte sich die Aktivität im 1. Quartal erholen sollen. Aufgrund der Probleme, die sich seit Anfang des Jahres angesammelt haben, ist diese Erholung jedoch unwahrscheinlich geworden. Nun besteht ein sehr reales Risiko, dass Japan in eine technische Rezession abrutscht. Die Binnennachfrage (Konsum und Investitionen) erholt sich zu langsam von dem Schock im 4. Quartal, während die Exporte unter der schwächeren internationalen Nachfrage leiden. Und nicht zuletzt sind die Auswirkungen von Covid-19 erheblich, da Japan stark von China abhängt. Im Februar korrigierten die Aktienmärkte heftig. Die Aktienmärkte begannen den Monat zwar im Plus. Doch in der letzten Handelswoche korrigierten sie stark, da sich die Ausbreitung von Covid-19 weltweit beschleunigte. Dies schürte Befürchtungen über eine weltweite Rezession. In den USA fiel der S&P 500 Index um 8,4 % während der Euro Stoxx 50 um 8,6 % abrutschte. Der französische CAC und der deutsche DAX fielen ebenfalls um 8,4 %. Die Märkte der Peripherieländer hielten sich etwas besser, wie am Rückgang des spanischen IBEX um 6,9 % und des italienischen MIB um 5,4 % abzulesen war. In Großbritannien korrigierte der FTSE 100 dramatischer um 9,7 %. Die asiatischen Märkte reagierten ebenfalls negativ, sodass der japanische Topix um 10,3 % abrutschte und der Nikkei um 8,9 %. Die chinesischen Märkte ließen nach der heftigen Korrektur des letzten Monats eine gewisse Widerstandsfähigkeit erkennen: Der Shanghai Index gab nur um 3,2 % nach, während der Hongkonger Hang Seng Index mit -0,7 % relativ stabil blieb. Die Märkte der Schwellenländer (MSCI EM Total Return Index) fielen in USD um 5,3 % bzw. in EUR um 4,4 %. Die Staatsanleihenmärkte profitierten von der Flucht in sichere Anlagen und der anhaltend expansiven Geldpolitik der großen Zentralbanken. Die 10-jährige US-Rendite fiel um weitere 36 Basispunkte (Bp.) auf 1,15 %. Die Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihen sank ebenfalls um 17 Bp. auf -0,61 %, und die Rendite der 10-jährigen französischen OAT rutschte mit einem Rückgang um 11 Bp. auf -0,29 % weiter in den negativen Bereich ab. Die Staatsanleihenrenditen der Peripherieländer wichen von diesem Trend ab: Die Rendite der 10-jährigen spanischen Bonos stieg um 5 Bp. auf 0,28 %, während die Rendite der 10-jährigen italienischen BTP um +17 Bp. auf 1,1 % kletterte. Die Rendite der 10-jährigen britischen Gilts ging lediglich um 8 Bp. auf 0,44 % zurück. Die Rendite der 10-jährigen japanischen Staatsanleihen gab nur leicht um 9 Bp. auf -0,15 % nach. An den Kreditmärkten weiteten sich die Kreditrisikoprämien (Spreads) von Investment-Grade-Unternehmensanleihen zu beiden Seiten des Atlantik aus. Bei europäischen und US-Hochzinsanleihen war die Spreadausweitung erheblich stärker. An den Devisenmärkten wertete der US-Dollar leicht auf, wie am Anstieg des US-Dollar-Index um 0,8 % abzulesen war. Der Euro fiel gegenüber dem USD um 0,7 % auf 1,10 und das britische Pfund wertete um 3,3 % auf 1,28 ab, während der japanische Yen stabil bei 108 verharrte. An den Rohstoffmärkten sackte der Bloomberg Commodities Index (ohne Agrarprodukte und Nutzvieh) aufgrund der Besorgnis über eine erheblich geringere globale Nachfrage um 6,7 % ab. Die Ölpreise fielen um 12 % auf USD 49,67 je Barrel für Brent-Rohöl, während der WTI-Preis um 13,46 % auf USD 45 abrutschte. Industriemetalle erlitten im Berichtszeitraum geringere Verluste. So gab der Kupferpreis nur um 1 % nach. Gold verharrte stabil auf USD 1584 je Feinunze und profitierte aus relativer Sicht von seinem Status als Zufluchtsanlage. Wir hatten unsere Kapazität zur Risikominderung bereits vor der aktuellen Verkaufswelle am Aktienmarkt verstärkt, indem wir die Short-Komponente eines Put-Spreads auf den Euro Stoxx 50 (mit Ausübungspreisen bei 3600/3400) für April und März reduzierten. Später nahmen wir bei unserer Put-Position mit Fälligkeit im März bei der ersten Abwärtsbewegung Gewinne mit. Nun ist nur noch die Put-Position mit Strike bei 3575 und Fälligkeit im April offen. Die zugrunde liegende Aktienallokation entsprach dem Niveau des langfristigen Indikators. Daher reduzierte das Delta aus den Put-Optionen das Marktengagement erheblich. Der Euro Stoxx-Markt wies eines der höchsten Betas zur Performance globaler Aktien auf, was der Wertentwicklung der Optionen zusätzlich zugutekam. Die Strategie für den Ersatz von Call-Optionen (Call Replacement), ein wichtiges Instrument zur Risikominderung, verbesserte das Risiko des Portfolios ebenfalls. In der festverzinslichen Allokation lag die Duration etwas über dem Niveau des langfristigen Indikators und umfasst seit zwölf Monaten auch eine Diversifikation in 10-jährigen US-Zinsfutures. Die Performance wurde jedoch durch kleine Diversifikationspositionen in Breakeven-Inflationsraten, Hochzins- und Schwellenländeranleihen belastet. Unser aktuelles Nettoengagement von 67 % am Aktienmarkt liegt um 8 % unter unserem langfristigen Ziel für die Asset-Allocation. Wir gehen weiterhin vorsichtig vor. Die Situation verändert sich ständig und die potenziellen Auswirkungen auf die Wirtschaftsaktivität sind immer noch unklar. Daher könnten sich die Allokationen verändern, wenn wir die Risiken aufgrund von neu verfügbaren Informationen neu beurteilen.

Performance

Performance Chart

Periode

1M
3M
6M
1Y
3Y
5Y
8Y
10Y
YTD
Seit Auflage

Startdatum

Enddatum

Performance Tabelle

Enddatum

Performance Tabelle Netto Perormance Referenzindex Startdatum Enddatum
- - - - -
1M - - - -
Vierteljährlich - - - -
3M - - - -
6M - - - -
YTD - - - -
1Y - - - -
3Y - - - -
5Y - - - -
10Y - - - -
Seit Auflage - - - -
1y - - - -
3y - - - -
5y - - - -
10y - - - -
Since launch - - - -
Y-1 - - - -
Y-3 - - - -
Y-5 - - - -

Riskotabelle

Globales Enddatum

Riskotabelle Fonds Volatilität Benchmark volatility Tracking Error Information Ratio Sharp Ratio Beta Alpha
Risko 1M - - - - - - -
Risko QTD - - - - - - -
Risko 3M - - - - - - -
Risko 6M - - - - - - -
Risko YTD - - - - - - -
Risko 1Y - - - - - - -
Risko 3Y - - - - - - -
Risko 5Y - - - - - - -
Risko 8Y - - - - - - -
Risko 10Y - - - - - - -
Risiko seit Auflage - - - - - - -

Preis Tabelle

Startdatum

Enddatum

Preis Datum Portfolio AUM Aktiengewinn TIS Zwischengewinn
- - - - - -

Administration

Vertriebsland

Vertriebsländer
Deutschland

Gebühren

Ongoing Charges 0,45%
Managementgebühren 0,45%

Fonds Daten

Währung EUR
Startdatum 21.05.99
Asset class MULTI ASSET CLIENT SOLUTIONS
Expertise Asset Allocation, Absolute & Total Return
Responsible Investment Fonds FAUX
Range AXA Dachfonds
Rechtsdomizil Deutschland
Europäischer Pass yes
Regulierungsbehörde Bundesanstalt fuer Finanzmarktstabilisierung

Portfolio Management

Fondsmanager Andrew ETHERINGTON
Co-manager Goran JEVTIC
Investment-Team MT Asset Allocation

Struktur

Investment-Universum Welt
fundcenter.detail.productattributes.producttype Mutual fund
Rechtsform Public Fund

Ausgabe und Rückgabe

Die Anleger können von der Gesellschaft grundsätzlich börsentäglich die Rücknahme der Anteile verlangen. Die Gesellschaft kann jedoch die Rücknahme aussetzen, wenn außergewöhnliche Umstände dies unter Berücksichtigung der Anlegerinteressen erforderlich erscheinen lassen.

Dokumente